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Der Verkehrsverein Königsbrunn fährt zum Jahresabschluss nach Amsterdam und Rotterdam.
Die Grachten von Amsterdam, die Hafenstadt Rotterdam,
holländischer Käse, Holzschuhe, Diamanten, Windmühlen und Delfter
Porzellan sind Attribute, die man sofort mit Holland in Verbindung
bringt. Die 34 Mitglieder, Unterstützer und Freunde des Verkehrsvereins
Königsbrunn, können viel erzählen von der letztjährigen Fahrt mit dem Bus
nach Holland, die traditionell zum Abschluss eines jeden Jahres
stattfindet.
Ein arbeitsreiches Jahr mit Beteiligungen an der Gautsch, am
Ferienprogramm der Stadt Königsbrunn, dem Markt der Vereine, dem
Weinfest, der Via-Claudia-Musik-Night, sowie der Erstellung von Flyern
zur Außendarstellung Königsbrunns liegt hinter den Mitgliedern des
Verkehrsvereins um den Vorsitzenden Adolf Tröster. Zum Abschluss des
Jahres sollten sie mit einer von stellvertretendem Vorsitzenden Josef
Marko organisierten und einigen Höhepunkten gespickten gemeinsamen
Ausflugsfahrt für ihre Arbeit „belohnt“ werden. Diese führte mit dem Bus
der Firma Ziegelmaier aus Bobingen in ein Vier-Sterne-Hotel ins Zentrum
von Amsterdam. Am Morgen nach der Ankunft stand eine Stadtrundfahrt und
der Besuch einer Diamantenschleiferei auf dem Programm. Die Zeit am
Nachmittag konnten sich die Mitreisenden in der Amsterdamer City
vertreiben. Der nächste Tag führte die Reisegruppe zunächst in eine
Käserei. Dort durften sie den berühmten holländischen Käse probieren und
der Fertigung von landestypischen Holzschuhen bestaunen. Anschließend
besichtigten sie eines der Wahrzeichens Hollands, nämlich eine Windmühle
von innen. Dann ging es zu einer Stadtführung durch Rotterdam. Ein sehr
kompetenter und auskunftsfreudiger Reiseführer brachte den
Mitgefahrenen nicht nur die Sehenswürdigkeiten der größten Hafenstadt
Europas und des Ortes Delft, der Heimat des bekannten Delfter
Porzellans, näher, sondern glänzte auch mit seinem umfangreichen Wissen
über die Eigenheiten der Bevölkerung und den Besonderheiten seines
Landes. Auch lernten die Besucher, wie problematisch die Lage der Stadt
Amsterdam und Teilen des Küstenlandes mehrere Meter unterhalb des
Meeresspiegels sind und daher große Anstrengungen unternommen werden, um
nicht eines Tages überschwemmt zu werden.
Als Besonderheit stand am Abend eine Candlelight-Barkassen-Fahrt durch
die Welt der Amsterdamer Grachten auf dem Programm, die unter vielen
Brücken hindurch führte und die Besonderheiten der typischen bunten oder
aus rotem Backstein bestehenden und meiste sehr schmalen Gebäude
zeigte. Die Fahrt führte auch in den Hafen hinaus, wo gerade eines der
mit 325 Metern Länge größten Passagierschiffe der Welt, die ‚Queen
Elisabeth’, angedockt hatte.
Alles in allem begeistert von den vielen Erlebnissen trat die Gruppe am
darauffolgenden Tag, gut versorgt mit Getränken und Speisen durch
Vorstandsmitglied - genannt „Sahneschnitte“ - Erwin Schneider, die
Rückreise an und freut sich bereits auf die nächstjährige Fahrt, die
traditionell erneut in eine bekannte europäische Stadt führen wird.
-Peter Schwind-
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